FRIENDS OF GAS

FRIENDS OF GAS sind knallharte Konfrontation mit der Gegenwart und auf diesem Wege immer auch große Kunst im besten aller Sinne: Nämlich als Kritik der Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes und verächtliches Wesen ist. Ihre gnadenlose Musik bringt uns die Gewissheit, dass es noch andere Leute da draußen gibt, die täglich dem gleichen Wahnsinn und den gleichen Widersprüchen ausgesetzt sind wie wir selbst. Menschen, die über diese Umstände auch schon lange nicht mehr hinwegkonsumieren können — „Kapital oder Kapitulieren“.

FRIENDS OF GAS haben einen Weg gefunden den ganzen verdammten Druck der Verhältnisse als Kollektiv in ihrer Dunkler-Keller-Musik zwischen Noise- und Krautrock aufzuheben. Sie sind eine Ausnahmeband, von der wir uns wünschten, sie wäre gar keine Ausnahmeband: Ein Bündnis von Außenseitern, das sich als Anti-Held*innen zusammen auf die Bühne oder ins Studio begibt und mit Hilfe ihrer Musik plötzlich in Superheld*innen-Manier alles in Schutt und Asche bläst. Allein der Gesang von Nina Walser ist so überwältigend, dass Tontechniker*innen auf der Stelle das Klinkenkabel aus der Hand fällt. 

Die Texte sind (fast) immer kurz und prägnant. Repetitive Slogans aus dem Leben und aus Erzählungen über die Merkwürdigkeiten des Lebens. FRIENDS OF GAS weigern sich konsequent, an irgendwelchen neuen Verblendungszusammenhängen mitzuwirken. Stattdessen „leere, liebe Leere…“.

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